Himmelsbogen

2007 durfte ich auf dem Friedhof Bergli in Zofingen ein Gemeinschaftsgrab für `Früh verlorene Kinder‘ gestalten.                                              Das Angebot steht allen betroffenen Paare der Region offen.

Diese Skulptur ist ein Sinnbild vom Verlassen und Wiederzurückfinden in den göttlichen Ursprung. Dabei spielt sie mit zwei verschiedenen Symboliken, die sich wiederum miteinander verbinden.

Einerseits gibt es eine kosmische Ebene:

Der offene Bogen repräsentiert hier den Himmel, die runde Scheibe die Erde, während die Öffnung das Sichherauslösen und Sicheinfügen des Irdischen im Himmlischen darstellt oder auch einfach die Sonne und ihr Licht.

Andererseits stellt es in einer ganz einfachen Formensprache das verloren gegangene Kind aus dem Mutterleib dar.

Das Spiel des einfallenden Lichts durch die Öffnung mit der Wanderung der Sonne über den Himmel belebt den Innenraum der Skulptur und lässt Spielraum für weitere Deutungen.